Bahn in Skandinavien denkt über Miniparkhäuser in Form von Doppelgaragen aus Fertiggaragen
nach
Der Winter ist für die Autofahrer in
Skandinavien ein großes Problem. Minustemperaturen sorgen für Glätte auf den Straßen und machen die Fahrt mit dem
PKW zu einem gefährlichen Unterfangen. Gerade auf den Landstraßen geschehen viele Unfälle, weil die Autofahrer die
Straßenverhältnisse falsch eingeschätzt haben und somit zu schnell unterwegs waren. Und selbst wenn man sehr
vorsichtig fährt, wird man von den schwierigen Straßenverhältnissen betroffen sein. Man wird zwar nicht in einem
Unfall verwickelt sein, dafür aber sehr lange im Stau stehen müssen, weil einer der Vordermänner nicht ganz so
vorsichtig war, einen Unfall hatte und somit nun auch einen Stau verursacht. Für immer mehr Menschen ist dies Grund
genug, um während der Winterzeit lieber mit der Bahn zur Arbeit zu fahren. Schließlich verspricht die Bahnfahrt
einige Vorteile: Man kommt rechtzeitig zur Arbeit, man spart Benzinkosten und man kann während des Arbeitswegs
entspannen, die Zeitung lesen oder gar ein kleines Nickerchen machen.
Die Bahngesellschaften haben das ansteigende Interesse an der Bahnfahrt längst erkannt und
wollen daher ihren Service optimieren. Interrail Skandinavien plant beispielsweise Miniparkhäuser in Form
von Fertiggaragen zu errichten. Schließlich
fahren viele Kunden mit dem Auto zum Bahnhof, um von dort aus dann mit der Bahn weiter zu fahren. Und weil man
gerade während der kalten Winterzeit mit einem großen Ansturm rechnet, soll jede dritte Garage eine
Doppelgarage sein. In dieser Hinsicht ließ
man sich von der ICE Parkmöglichkeit in Europa inspirieren. Schließlich hat sich an deren positivem Beispiel
gezeigt, dass gute Parkmöglichkeiten automatisch eine höhere Anzahl an Kunden zur Folge haben.
Schon in den nächsten Tagen soll der Aufbau der
Fertiggaragen beginnen, und man hofft, dass man schon im Winter 2009/2010 die neuen Parkmöglichkeiten präsentieren
kann. Ob dies dann auch in Skandinavien zu mehr Kunden führen wird, wird man abwarten müssen. Glaubt man den
Experten aus Schweden, so kann man aber tatsächlich davon ausgehen, dass alleine wegen den Unterstellmöglichkeiten
fürs Auto der Umsatz der Bahn um rund 5 Prozent ansteigen wird.
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